Pizza selber backen

Pizza selber machen – So gelingt der Pizzateig wie vom Italiener

Du willst Deine erste Pizza selber backen: Hier erfährst Du alles Wissenswerte, Tipps und Tricks rund um das Pizzabacken. Wir zeigen Dir, welche Grundausstattung Du zum Herstellen Deiner Pizza wirklich benötigst. Dazu haben wir neue Trends recherchiert, die Basis-Erstausstattung und notwendiges Zubehör zusammengestellt und zeigen die beliebtesten Marken und Hersteller. (Update 07/2022)

Stellst du deine Pizza selbst her, individualisierst du den italienischen Klassiker. Mit wenig Zeit- und Arbeitsaufwand fertigst du das beliebte Gericht. Damit kombinierst du praktische Backfähigkeiten mit Kreativität. Sie erlaubt dir, beim Teigzubereiten und Belegen Neues auszuprobieren.

Dein erstes Pizza Rezept:

Um einen schmackhaften Pizzateig herzustellen, nutzt du ein einfaches Grundrezept. Du brauchst für eine Pizza:

  • 250 Gramm Mehl
  • 125 Milliliter lauwarmes Wasser
  • einen halben Würfel Hefe
  • einen Esslöffel Öl
  • einen halben Teelöffel Salz
  • eine Prise Zucker

Das Wasser füllst du in ein Glas oder einen Messbecher und bröselst die Hefe hinein. Ein halber Würfel entspricht 21 Gramm. Bei Trockenhefe steht auf der Verpackung, ob eine Packung einem Hefewürfel entspricht. Zu Hefe und Wasser gibst du Zucker. Bei Bedarf gibst du diesem Vorteig 30 Minuten Zeit zum Ruhen.

Anschließend vermengst du ihn mit dem Mehl. Zum Schluss gibst du Öl, vorzugsweise Olivenöl, und Salz zum Pizzateig. Dieser ruht unter einem Küchentuch, bevor du ihn ausrollst. Um einen Pizzarand zu formen, rollst du den Teig außen leicht auf. Alternativ drückst du ihn in der Mitte mit den Fingern platt, bis dir die Dicke der Pizza gefällt.

Du bestreichst sie mit einer Soße deiner Wahl. Anschließend belegst du sie und schiebst sie in den Ofen.


Gute Gründe Deine Pizza selbst herzustellen

1. Du entscheidest über die Zutaten im Teig

In Tiefkühlpizza befinden sich nicht selten Süßungsmittel und Geschmacksverstärker im Teig. Bereitest du den Pizzateig selbstständig zu, kennst du die verwendeten Zutaten. Bei Bedarf passt du sie an individuelle Wünsche an. Beispielsweise verwendest du Vollkornmehl als Teiggrundlage. Um dem Teig eine besondere Würze zu verleihen, verfeinerst du ihn mit Gewürzen wie Oregano.

2. Du wählst den Belag nach individuellen Ansprüchen

Deine selbst gemachte Pizza belegst du mit deinen Lieblingszutaten. Du entscheidest, welche Geschmacksrichtungen du miteinander kombinierst. Bereitest du eine Pizza für mehrere Personen zu, belegst du jedes Viertel anders. Durch die freie Wahl beim Belag passt du das Gericht an deinen und den Geschmack deiner Lieben an.

3. Du genießt Pizza nach Belieben

Eine Pizza selbstständig zuzubereiten, braucht wenig Zeit und Zutaten. Packt dich die Lust auf die italienische Leckerei, stellst du sie dir nach deinem Geschmack zusammen. Das spart dir die Suche nach der Tiefkühlvariante im Supermarkt oder den Anruf beim Lieferdienst.

4. Du bereitest Pizza mit Freunden und Familie zu

Die Zubereitung einer Pizza bietet sich als Freizeitbeschäftigung mit Kindern, dem Partner oder Freunden an. Beim Belegen entstehen durch die verschiedenen Ideen kreative Geschmacksrichtungen. Nach dem gemeinsamen Pizzabacken genießt ihr euer individuelles Mahl.

5. Du brauchst zum Pizzabacken wenig Erfahrung

Einen einfachen Pizzateig stellst du schnell und unkompliziert her. Dafür brauchst du wenig Zubehör. Für Unerfahrene in der Küche bietet Pizza einen leichten Einstieg. Gelingt dir der Teig nicht vollständig zu deiner Zufriedenheit, überdeckst du den Teiggeschmack mit üppigem Belag.

Pizza backen

Aktueller Food-Trend beim Pizzabacken

Zu den aktuellen Trends bei der Herstellung von Pizzas gehört die Cloud Bread Pizza. Sie zeichnet sich durch ihren weichen und fluffigen Teig aus. Als Basis für deine Pizza verwendest du einen Fladen. Dieser besteht aus gebackenem und schaumig aufgeschlagenem Eiweiß. Um der Masse mehr Geschmack und Festigkeit zu verleihen, mischst du das Eiweiß mit Zucker und Maisstärke.

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Die wichtigste Grundausstattung zum Pizza backen

Bevor du eine selbst gemachte Pizza genießt, benötigst du die Grundausstattung zum Pizzamachen. Hier haben wir Zubehör und Materialien für die Herstellung deiner ersten Pizza aufgeführt:

Rührschüssel

Rührschüsseln, um den Pizzateig darin zuzubereiten, kaufst du separat oder im Set. Du erhältst sie in mehreren Größen. Bereitest du mehrere Pizzen zu, benutzt du eine Schüssel mit einem Fassungsvermögen von fünf Litern oder mehr. Die Behältnisse bestehen aus Aluminium, Edelstahl, Kunststoff oder Glas.

Gehört zum Lieferumfang ein Deckel aus Kunststoff, taugt die Rührschüssel als Gefäß zur Aufbewahrung. Mit ihm verschließt du sie luftdicht. Damit sie während des Teigknetens nicht verrutscht, empfiehlt sich ein rutschfester Boden. Der Anti-Rutsch-Effekt resultiert aus einer Silikonschicht am Schüsselboden.

Handrührgerät

Ein Handrührgerät mit Knethaken erspart es dir, den Pizzateig mit der Hand zu kneten. Hochwertige Modelle zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Im Schnitt wiegen sie zwischen 500 Gramm und zwei Kilogramm. Ein ergonomischer Griff bietet guten Grip. Um den Halt zu verbessern, versehen Hersteller den Griff mit einer Silikonbeschichtung oder Strukturierung.

Handrührgeräte funktionieren mit einem Akku oder durch Anschluss an das Stromnetz. Bei netzbetriebenen Geräten entscheidet die Länge des Stromkabels über die Flexibilität. Empfehlenswert ist eine Kabellänge von mindestens eineinhalb Metern. Zum Handrührgerät liefern die Hersteller mehrere Rühraufsätze. Standardaufsätze sind Knethaken und Rührbesen. Sie bestehen aus Edelstahl.

Das Gehäuse der Handrührgeräte fertigen die Hersteller aus Kunststoff. Die Mehrzahl der Geräte arbeitet mit 500 Watt. Du wählst beim Rühren zwischen verschiedenen Geschwindigkeitsstufen. Diese wechselst du schnell und bequem mit einem Drehrad oder Schiebeschalter. Letzterer erlaubt die einhändige Bedienung des Handmixers.

Messbecher

Einen Messbecher benutzt du, um den Vorteig anzurühren oder deine Zutaten abzumessen. Diese erhältst du in unterschiedlichen Größen. Sie fassen zwischen 500 Milliliter und einem Liter. Du findest wenige Messbecher für eineinhalb oder zwei Liter Flüssigkeit. Auf dem Korpus der Küchenhelfer findest du mehrere Messskalen.

Weiteres Zubehör zur Pizza Herstellung

Um den Teig deiner Pizza selbst herzustellen, benötigst du eine Schüssel und einen Messbecher als Grundausstattung. Ein Handrührgerät erleichtert dir das Verkneten des Teigs. Mit Zubehör wie dem Pizzastein backst du deine Pizza mit knusprigem Boden.

Pizzastein

Die Mehrzahl der Pizzasteine besteht aus Schamott oder Cordierit. Schamott-Pizzasteine sind günstig in der Anschaffung. Im Vergleich zu Cordierit braucht das Material länger zum Aufheizen. Weniger oft siehst du Pizzasteine aus Keramik oder Speckstein. Letztere halten die Hitze lange und verteilen sie gleichmäßig. Ihr Nachteil besteht in einer langen Aufheizzeit.

Die Pizzasteine wählst du in runder oder eckiger Form. Neben Material und dem Design unterscheidet sich die Größe der Modelle. Runde und kleine Pizzasteine weisen einen Durchmesser von 26 Zentimetern auf. Große Varianten messen 37 Zentimeter. Viereckige Varianten erhältst du in den Maßen 30 × 40 Zentimeter oder 40 × 60 Zentimeter.

Pizzaschaufel

Pizzaschaufel oder Pizzaheber erleichtern es dir, die Pizza in den Ofen und auf den Pizzastein zu schieben. Die fertige Pizza hebst du mit dem Hilfsmittel sicher auf einen Teller. Es besteht aus Holz, Silikon, Edelstahl oder Aluminium.

Pizzarad

Um die gebackene Pizza in Stücke zu schneiden, verwendest du ein Pizzarad. Dieses besteht aus einem Griff sowie einer runden und scharfen Klinge. Diese befindet sich an einer Aufhängung an der Vorderseite des Schneiders. Beim Schneiden übst du leichten Druck aus.

Die Edelstahlklinge dreht sich, sodass du das Pizzarad bequem über die gesamte Länge der Pizza schiebst. Sie ist rostfrei und leicht zu reinigen. Der Griff besteht aus Kunststoff, Metall, Edelstahl oder Holz. Die Griffe einzelner Pizzaräder entsprechen in ihrer Form einem Fahrrad oder Motorrad.

Empfohlenes Zubehör für das Pizza backen:

Beliebte Marken und Hersteller

Rührschüsseln separat oder im Set erhältst du von den Marken WMF, Westmark oder COM-FOUR. Handrührgeräte bieten Hersteller im Set mit mehreren Rühraufsätzen an. Du kaufst Modelle von Bosch, Philips oder Russel Hobbs. Alternativ findest du Handmixer von Severin und Krups. Pizzasteine produzieren Hersteller wie Rösle, Weber und Relaxdays.

Die wichtigsten Fragen zum Pizza selber machen

Wie lange bäckst du Pizza im Ofen?

Bei Ober- und Unterhitze und einer Temperatur von 250 Grad Celsius bäckst du Pizza abhängig vom Belag zwölf bis 15 Minuten. Bei einem dicken Boden oder einem Käserand verlängert sich die Backzeit um ein bis zwei Minuten. Bevor du die Pizza in den Ofen schiebst, heizt du ihn auf die gewünschte Backtemperatur vor.

Wie lange muss Pizzateig „gehen“?

Damit die Hefe im Pizzateig aufgeht, ruht der Teig nach dem Verkneten bei Zimmertemperatur zwischen einer und drei Stunden. Währenddessen deckst du ihn mit einem feuchten Baumwolltuch ab, damit sich keine Kruste bildet. Grundausstattung und Tipps zum Herstellen Deiner eigenene selbstgemachten Pizza findest Du hier.

Auf welcher Schiene backst du die Pizza?

Bäckst du deine Pizza bei Ober- und Unterhitze, platzierst du sie auf einem Backblech in der untersten oder zweituntersten Ofenschiene. Wählst du Umluft, legst du sie auf die mittlere Schiene.

Wie viele Rührstufen besitzt ein Handrührgerät?

Bei der Mehrzahl der Handrührgeräte wählst du zwischen drei bis zwölf Rührstufen. Zusätzlich besitzen sie eine Turbotaste.

Aus welchem Material besteht ein Messbecher?

Messbecher fertigen die Hersteller aus Kunststoff, Edelstahl, Glas, Keramik und selten aus Silikon.

Wie dick ist ein Pizzastein?

Die Dicke der Pizzasteine variiert bei der Mehrzahl der Modelle zwischen eineinhalb und drei Zentimetern.

Für welche Temperaturen sind Pizzasteine ausgelegt?

Materialabhängig halten Pizzasteine eine Temperatur von 800 bis 1.200 Grad Celsius aus.

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